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Modul - Konferenz von Evian 1938

In Anlehnung an die Internationale Flüchtlingskonferenz in Evian 1938 behandeln die Teilnehmenden vier zentrale Fragen:

  • In welchem Maße bin ich verpflichtet Geflüchteten zu helfen?
  •  Was ist ein gesundes Maß zwischen Eigeninteressen und der internationalen Verpflichtung Geflüchteten zu helfen?
  • Was sind legitime und nicht-legitime Gründe Geflüchtete abzulehnen?
  • In welchem Maße kann Diplomatie helfen solche Probleme zu lösen? In welchem Maße ist Diplomatie effektiv oder nötig, um solche Probleme zu lösen?

Ziele

  • Verweis auf die Konferenz von Évian als Beispiel für gescheiterte Bemühungen, die jüdische Flüchtlingskrise der 1930er Jahre mittels internationaler Diplomatie zu lösen.
  • Einsicht in die – sowohl in den 1930er Jahren als auch heute bestehende – internationale Verpflichtung, Flüchtlingen in Krisensituationen zu helfen.
  • Erörterung der Kontinuität von Fragen in Bezug auf Flüchtlingskrisen.

Zeitrahmen

90 Minuten

Phase 1: 20 Min.

Phase 2: 55 Min. (Einleitung: 5 Min., Nachspielen: 45 Min., Schlussbemerkungen: 5 Min.)

Phase 3: 15 Min.

Phase 1

Phase 1 zielt darauf ab, eine individuelle Reflexion über die Einstellungen gegenüber Flüchtlingen und der Einwanderungspolitik anzuregen, die auf verschiedenen fiktiven Positionen zum Themenfeld basieren.

Phase 2

Durch das Reenactment/Nachspielen der historischen Situation und beispielhafter zentraler Argumente bei der internationalen Flüchtlingskonferenz 1938 in Évian soll diese Phase historisches Wissen vermitteln und die vier Kernfragen weiter beleuchten.

Phase 3

Das Ziel des abschließenden Teils ist das Festhalten und die Anwendung der Lernergebnisse durch eine Wiederholung von Phase 1. Mögliche Änderungen der Ergebnisse werden im Plenum diskutiert.

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